Verweis auf poetisches Mittel in Corona-Zeiten: Lockdown-Lyrik

Ist das nun die zweite Covid-19-Welle, die sich gerade auftürmt, und wenn ja, wie gewaltig wird sie, was bringt sie – direkt und indirekt – für Konsequenzen mit sich? Wir wissen das nicht. Wie könnten wir auch?

Was wir nur wissen: Der Corona-Virus, die Maßnahmen gegen seine Ausbreitung und allgemein die Folgen (im Gesundheitlichen, Wirtschaftlichen, Politischen, Sozialen) bestimmen wieder mehr und mehr den öffentlichen Diskurs und die ganz persönlichen Lebensumstände jedes einzelnen.

Die Phase der zunehmenden Entspannung und Lockerung, wie wir sie in den Sommermonaten erlebt haben, scheint international vorerst am Ende zu sein.

Trost und Kraft durch Poesie

Wie wir durch zahlreiches und uns auch sehr in unserem Tun stützendes Feedback wissen, hat unsere »Lockdown Lyrik«-Reihe, welche die Zeit von kurz vorm Shutdown im März bis zu den ersten großen Lockerungen im Mai begleitete, vielen Leserinnen und Lesern sowie auch den Dichterinnen und Dichtern Trost und Kraft gegeben und auch ein wenig Halt in einer verunsichernden Zeit.

Rund 160 Folgen – als Zeitzeugen und als Hilfe in schwierigen Zeiten

In 153 Text- und acht Bildfolgen hat hier eine wahrhaft große Dichtermannschaft den Shutdown selbst, die Ängste, Sorgen und Unsicherheiten, aber auch die komischen und befreienden Seiten der neuen Situation multiperspektivisch aufbereitet. Unter der Herausgeberschaft von Alex Dreppec, Fritz Deppert und mir selbst, Jan-Eike Hornauer, entstand so eine Gedichtanthologie, die ästhetisch Zeitzeugenschaft ablegt – und Trost spenden kann.

Auf sie möchten wir an dieser Stelle – in dieser abermals schwierigen Zeit, die sich hoffentlich bald wieder ins Positive richtet – nun noch einmal verweisen. Hier geht’s direkt zur kompletten Sammlung: https://www.dasgedichtblog.de/category/lyrik/lockdown-lyrik/

(jeh)

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